Nach Madrid: Mittwoch den 13.12.2006
Kurz vor 7 Uhr klingelt der Wecker. Ich freue mich jetzt schon auf die
Aufnahmen vom Sonnenaufgang von der Düne aus. Es ist noch stockdunkel und
Eis liegt auf dem Quad als ich mein Zelt, bewaffnet mit Videokamera und
Foto, verlasse.
Der Aufstieg auf die Düne durch den weichen Sand wärmt mich auf. Oben weht
ein leichter Wind. Es ist eine berauschende Stimmung hier. Von Minute zu
Minute wird es heller. Die verschiedensten Blau Töne geben sich die Hand.
Unter mir liegt ein Schleier aus Nebel und über mir leuchten die Sterne.

Im
Hintergrund allgegenwärtig das Rauschen des Meeres.
Es ist bereits 9:00 Uhr. Das Zelt ist abgebaut und verstaut und ich mache
mich auf den Weg nach Spanien. Leider geht der Tag nicht so schön weiter.
Nach 200 Kilometer wieder das bekannte Geräusch und keinen Vortrieb mehr.
"Riemen die Zweite", so denke ich mir. Aber ich habe immer noch das Problem
keinen Luftschrauber zu haben. Ich werde versuchen mit meinem zweiten
Antrieb, dem Paramotor, von der Autobahn zu kommen. Der Motor läuft aber
auch nicht richtig. Erst als ich den Vergaser reinige bringt er die
benötigte Leistung. Tatsächlich schaffen es die 20 PS Propellerantrieb das
über 300 kg schwere Quad, einschließlich meinen 80 kg, mit 40 km von der
Autobahn zu bewegen. Auf der Landstrasse leicht bergauf bin ich immer noch
mit 30 km/h unterwegs.

Nach 15
Kilometer Fahrt erreiche ich ein kleines Dorf mit einer Autowerkstatt. Auch
hier sind die Franzosen sehr nett und ich darf in deren Werkstatt arbeiten.
Da das Problem mit dem Antriebsriemen gelöst werden muss entferne ich ein
Luftleitblech. Dieses nimmt dem gesamten Antrieb die zur Kühlung benötigte
Luftzufuhr. Eines ist sicher der Riemen geht kaputt weil er zu heiß bekommt.
Nach 3 Stunden ist das Quad wieder einsatzbereit und ich hoffe die Lösung
des Problems gefunden zu haben. Ich habe nur noch einen Ersatzriemen und der
muss noch 12.000 Kilometer halten. Es gibt eine harte Nacht ohne Schlaf. Ich
werde durch das Land nach Madrid fahren. Motor Press Iberia hat ein Hotel
für mich gebucht und Morgen um 8:00 Uhr findet ein Fototermin statt. Wie ich
befürchtet habe gibt es eine lausige, kalte Nacht. Minus drei Grad zeigt der
Thermometer des Touratech Instrumentes. Die Strecke fast 800 Kilometer zieht
sich ganz schön in die Länge. Um 5:30 Uhr erreiche dann doch noch endlich
das Ziel: die Hauptstadt von Spanien.
Wendsday 13/12/2006
Shortly after 7 am I jump out of the tent. I `am happy to be here and will
shot some nice pictures from the Top of de Dune. The walk up the Hill heates
me up.
Up there it is absolutely marveles. When I look down I see a carped made of
Fog. The look in the Sky shows me beautiful St7ars. All theese wrapped in a
shining blue and spicy sound of the ocean.
It´s after 9 am when I left this nice place.
After 200 Kilometer I hear this wierd Sound again. The Transmission Belt ist
broken.
But this time I keep my second Engine running. The "Propeller Maschine"
pushed the Quad and me with a speed from 40 km/h of the Highway. In a small
village I found a Workshop an could repair the Quad there. I need three
hours to fix the Quad and maybe solved the Problem with the Belt. Kymco have
an airguide in the Transmission who blocked the air. I removed the Plastic
Guide and hope now that the Quad is ready for the comming 12.000 Kilometers.
It is hard Night, 800 Kilometer to go, with minus 3 degree Celcius.
I drive to the Night an reached around 5:30 am the Hotel. A super Hotel
bookt by Motor Press Iberia.